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Historie

Der Schießsport innerhalb der Bruderschaft

Der Schießsport ist seit einigen Jahrzehnten als fester Bestandteil des Bruderschaftlebens etabliert. Viele Schützenschwestern und Schützenbrüder gehen dem Schießsport neben den sonstigen Schützenaktivitäten mit Begeisterung und Engagement nach. Er dient zudem jüngeren Leuten die Schützenmitgliedschaft noch attraktiver zu machen. Kameradschaft, Teamgeist und soziales Gruppenverhalten wird durch den Schießsport im besonderen Maße vermittelt und gefördert. Durch die Teilnahme an vielen Schießveranstaltungen auch außerhalb des ansonsten oftmals begrenzten Aktionsraumes der Bruderschaften wird der Name der Bruderschaft bekannt. Somit ist der Name St. Johannes Schützenbruderschaft so manchem Ortsfremden ein Begriff. Der Schießsport stellt diesbezüglich natürlich nicht den alleinigen Anspruch, zum Bekanntheitsgrad beizutragen, sondern sieht sich hier als Ergänzung der gesamten Schützenbruderschaft. Durch all diese Dinge hat der Schießsport seine Daseinsberechtigung und wird auch in Zukunft zu einer positiven Entwicklung des Bruderschaftslebens beitragen, obwohl es durch das neue Waffengesetz den Verantwortlichen nicht leichter gemacht wird Nachwuchs zu finden und für das Schützenwesen zu gewinnen.

 

Ein Überblick über die Geschichte der Schießgruppe

Alles begann bei einem gemütlichen Frühschoppen auf einer Kirmes 1973. Dort kamen ein paar
Jungschützen auf die Idee eine Schießgruppe zu gründen. Gesagt, getan! Mit einem geliehenen Gewehr begann man bei ‘‘Thömme‘‘ mit dem Training. Nach ca. einem Jahr musste man leider in der Gaststätte Sonntag mit dem Training aufhören. In der Gaststätte Engelen fand man eine neue Trainingsmöglichkeit.

Im gleichen Jahr stellte man beim Vorstand den Antrag zum Kauf eines eigenen Gewehres, sowie zum Bau eines Schießstandes. Obwohl noch kein Schießstand vorhanden war, wurde Josef Schmitz am 14.07.1974 in Korschenbroich Diözesanprinz.

1975 beschließt der Vorstand den Bau eines Schießstandes. Dieser wurde am 07.12.1975 eröffnet.In diesem Jahr erlebte die Schießgruppe einen richtigen Boom, der auch in den
folgenden Jahren anhielt, so dass innerhalb kürzester Zeit mit drei Mannschaften
an Wettkämpfen teilgenommen werden konnte.

1978 holte Willi Beiten den Titel des Bundesprinzen nach Haaren und war gleichzeitig der erste Bundesprinz im Bezirk Heinsberg. Durch die gute Jugendarbeit in dieser Zeit ließ der Erfolg nicht
lange auf sich warten. Haaren holte bei Rundenvergleichskämpfen und Bezirksmeisterschaften immer wieder Meisterschaften und Titel. Das 1978 erstmals stattfindende Ostereierschießen
findet nach wie vor guten Anklang bei der Haarener Bevölkerung und bei etlichen befreundeten Bruderschaften.

Im Jahr 1983 wurde auf Initiative des damaligen Bürgermeisters Hans Naber in der Gemeinde Waldfeucht das Gemeindeprinzenschiessen eingeführt. Auch hier konnten die Haarener Jungschützen kräftig mitmischen. Man holte 15 Mal den Titel nach Haaren, davon 11 Mal in ununterbrochener Reihenfolge. Ebenfalls im Jahr 1983 wurde der Bau eines Kleinkaliberschießstandes in Angriff genommen. Nach zweijähriger Bauzeit konnte er im April 1985 eingeweiht werden.

1986 stieg die erste Mannschaft in die Bereichsklassen auf. In der Zeit von 1987-1991 erhielt die Schießgruppe soviel neuen Nachwuchs, dass eine 4. und 5. Mannschaft gemeldet werden konnte. Im September 1991 hatte die Schießgruppe den nächsten Grund zum Jubeln. Unser damaliger Schülerschütze Andreas Wegner holte beim Bundesschießen in Gütersloh den Titel des Bundesschülerprinzen nach Haaren.

1992 schaffte unsere 1. Mannschaft nach drei vergeblichen Versuchen endlich den Aufstieg in die
Diözesanklasse, der höchsten Klasse des Bundes der Historischen Schützenbruderschaften. Die anderen vier Mannschaften konnten ebenfalls immer wieder durch Erfolge von sich reden machen.

Die bislang erfolgreichste Phase war in den Jahren 1996 bis 2000, als die 2. Mannschaft in die 1. Bereichsklasse und die 3. Mannschaft in die 2. Bereichsklasse aufstiegen. Aber auch die 4. und 5. Mannschaft konnten beachtliche Erfolge erzielen. Sie schafften den Aufstieg in die 1. und 3.
Bezirksklasse.

Durch die alljährliche Teilnahme an den Bezirksmeisterschaften, die immer am Ende einer Saison stattfinden, qualifizieren sich beständig Schützen für Diözesan- und Bundesmeisterschaften in
Krefeld und Erfstadt-Gymnich, so dass der Name St. Johannes Haaren häufig in überregionalen Gewinnlisten auftaucht.

Zum Schluss möchten wir all denen Danken, die an der mittlerweile 32-jährigen Geschichte aktiv mitgewirkt haben und hoffen auch in Zukunft die Jugend und älteren Generationen durch sportliche Leistungen begeistern zu können.

Schießmeister seit
1973:

Jakob Mans

Jakob Wallrafen

Paul-Willi v. Krüchten

Jakob v. Krüchten

Lothar Düßler

Herbert Beiten

Jürgen Lambertz

Guido Dohmen