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St. Martins Zug
So Nov 18 @18:00 -
Volkstrauertag

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Ab 2000

2000

Der Musikverein Haaren feierte vom 12. bis 14. Mai sein 50-jähriges Bestehen. Die Schützenbruderschaft nahm an den Festlichkeiten großen Anteil. Am Sonntag, etwas ungewöhnlich für die Maienzeit, fegte ein Orkan mit Windstärke 10 über unsere Region hinweg und richtete stellenweise immense Schäden an Waldbeständen und Häusern an. Frühkirmessonntag: Die hl. Messe wurde wieder an der „Zint Jans Klus“ gefeiert. Diesmal war der Weg dorthin ein ganzes Stück länger. Ein Teilstück der Bergstraße und des Kluserweges wurden neu gestaltet. Daher ging es über den Kitscherweg bis zur Kläranlage; dann links zum Kluser Kapellchen. Trotz der hier aufziehenden Regenwolken, nahmen sehr viele Mitbürger an der Messfeier teil. Es wunderte auch niemand mehr, das plötzlich ein kräftiger Regenschauer niederging. Zelebrant Pastor Johannes Winker hatte Glück, er zog sich ins Kapellchen zurück und damit ins Trockene. Mit diesem Regenguss war anscheinend der Wasservorrat von Petrus erschöpft; es blieb den ganzen Tag trocken. 17. September – Bundesschützenfest in Erkelenz: Es war schon ein erhebendes Gefühl, als Mitglied einer so großen Schützenfamilie dieses Fest miterleben zu dürfen. Es wird nun vielleicht wieder viele Jahre dauern, ehe eine solche Riesenveranstaltung in unserer unmittelbaren Nähe stattfindet. Über 30.000 Schützenschwestern und Schützenbrüder trafen sich hier zu ihrem größten Jahresfest. Auch die St. Johannes Schützenbruderschaft nahm mit einer großen Abordnung; einschließlich Trommlerkorps daran teil. Aachens Bischof Heinrich Mussinghof zelebrierte im Erkelenzer Stadion den Festgottesdienst.

2001

Jahreshauptversammlung am 20. Januar beginnend mit der hl. Messe um 18.00 Uhr. Anschließend wird im Pfarrjugendheim ein Imbiss gereicht, serviert von den Gattinnen der Vorstandsmitglieder. Gegen 20.00 Uhr eröffnet Vorsitzender Hans-Jakob Classen die Versammlung mit einer Gedenkminute für die verstorbenen Schützenbrüder. In seiner Begrüßungsansprache hieß er den neuen Pfarrer von Haaren und damit Präses der Bruderschaft Heinz-Willhelm Vollberg besonders herzlich willkommen. Bezirksschießmeister Dieter Dressen zeichnete folgende Schützen mit dem Ehrenkreuz des Sports in Bronze aus: Josef Fuchs, Frank Schröder, Michael von Krüchten, Guido Dohmen, Carsten Mengler, Erwin Schlömer und Frank Beiten. Mit dem Ehrenkreuz in Silber wurden Herbert Beiten und Lothar Düßler für besondere Verdienste um den Schießsport ausgezeichnet. Für 50-jährige Mitgliedschaft in der Bruderschaft, wurden Peter Frenken und Leo Rongen mit Urkunde und Anstecknadel geehrt. Rudi Pistel erhielt für 25-jährige Mitgliedschaft das silberne Verdienstkreuz. Auf Vorschlag des Vorstandes sollten die turnusmäßigen Vorstandswahlen im Hinblick auf das Bezirksschützenfest 2004 in Haaren bis zum Jahre 2004 ausgesetzt werden. Dieser Vorschlag wurde mit Stimmenmehrheit von den Versammlungsteilnehmern angenommen. Es wurde angeregt für das Jahr 2004 eine neue Fahne anzuschaffen. 29. April 2001 – O’weia, jetzt hat es auch unsere Bruderschaft erwischt. Beim Vogelschuss am heutigen Sonntag war kein Schütze bereit, den Königsvogel abzuschießen. Es wurde zwar rege auf die Flügel geballert bis nur noch ein Rumpfstück stand, aber dann war „Sense“. Jetzt heißt es für unsere drei Prinzen die Bruderschaft zu repräsentieren. Im Mittelpunkt der Kirmesveranstaltungen standen Schülerprinz Michael von der Stück, Schützenprinz Andre Classen und Vogelprinz Christian Rademacher. Schmucke Gäste im Festzug anlässlich der Frühkirmes, waren die „Majestäten“ der befreundeten Bruderschaft aus Rath-Anhoven. Einige Jungschützen beteiligten sich am Ortsvereinsturnier des FC Concordia Haaren. Leider „versiebten“ sie die Chance auf einen der vorderen Plätze beim Elfmeterschießen; macht aber nichts – dabeisein ist alles.

2002

25. Juli – Gegen 7.50 Uhr wackelte in unserer Region mal wieder die Erde. Die Stärke des Bebens wurde mit 4,9 auf der Richterscala angegeben – größere Schäden wurden nicht gemeldet. Ein kurioser Zwischenfall ereignete sich zur Herbstkirmes am Haus des Schützenkönigs an der Haarener Straße. Der Vorfall lief wie folgt ab: Traditionsgemäß bringt das Trommlerkorps am Samstag vor der Kirmes dem Königspaar ein Kirmesständchen. Danach werden die Spielleute kurz bewirtet. Während die alten Mitglieder eine „Stärkung“ zu sich nahmen, spielten die Kleineren derweil etwas Fußball. Natürlich flog der Ball auch schon mal auf des Nachbarn Grundstück. Dieser Nachbar war darüber so erbost, dass er ein Überfallkommando der Polizei rief und zwar mit der Begründung, beim Schützenkönig in Haaren fände eine riesige Schlägerei statt. Die Polizei war auch schnell vor Ort und fand nur friedlich feiernde Spielleute und Schützen vor. Ende gut, alles gut! Im Verlauf der Schützenmesse am Kirmessonntag, dem 1. September wurden wir Zeugen einer Erwachsenentaufe. In die katholische Glaubensgemeinschaft wurde eine junge Frau aufgenommen. Aufgelockert, auch farblich wurde der Schützenzug am Nachmittag durch die Teilnahme des FC Concordia Haaren in schwarz-gelben Trikots und von Schülerfußballern mit ihren Kettcars, die dem Festzug voranfuhren. Beim Montagsfrühschoppen in der Selfkanthalle wurden zwei altgediente Schützen für 50-jährige Mitgliedschaft mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel ausgezeichnet, August Kirchner und Albert Schreinermachers. Am Sonntag, dem 27. Oktober fegte ein Herbststurm über Deutschland hinweg, der es in sich hatte. Der Orkan mit dem niedlichen Namen „Jeanette“ richtete Riesenschäden an. Allein in Nordrhein-Westfalen starben mindestens 5 Menschen an den Folgen, die materiellen Schäden sind kaum abschätzbar. Am Donnerstag, dem 28. Februar 2002 hieß es Abschied nehmen von der D-Mark. An diesem Tag konnten die Deutschen zum letzten Mal mit der heißgeliebten Mark bezahlen oder ihre Restbestände bei der Bank umtauschen. 130 Jahre hat es die Mark in unserem Land gegeben, seit 1948 hieß sie Deutsche Mark, davor wurde mit der Reichsmark bezahlt.

2003

Seit längerem ist vorgesehen, Offiziere, Jungschützen und Schützenschwestern mit neuen Uniformen einzukleiden. Anlässlich der Mitgliederversammlung am 18. Februar stellte der Vorstand nun ein Muster der neuen Uniform vor. Dazu wurde gesagt, es erfolge eine Maßanfertigung je Träger aus einheitlichem grünem Tuch. Der Verkäufer garantiert, 5 Jahre lang Stoff gleicher Qualität und Einfärbung liefern zu können. Für jede angefertigte Uniform soll vom Träger ein Pfand von 50,- € erhoben werden. Eine Rückzahlung dieses Betrags erfolgt nur, wenn eine Mindestverbleibenszeit von 5 Jahren in der Bruderschaft absolviert wurde und die Uniform in einwandfreiem Zustand und gereinigt zurückgegeben werde. Die Uniformen sollen erstmalig beim Bezirksschützenfest 2004 in Haaren getragen werden. Ein neuer Maibaum muss her: Der alte Stamm für den Maibaum wird allmählig morsch. Der Schützenvorstand beschließt daher, einen neuen ca. 9 Meter hohen Stamm anzuschaffen und in den Farben Weiß-Blau zu streichen. Neuer Vorsitzender des Trommler- und Pfeiferkorps Haaren wurde im März, anlässlich der Generalversammlung des Korps, Michael von Birgelen. Heinz Willi Schröders legte nach 22 Jahren sein Amt in jüngere Hände. Mit einem großen Schützenaufgebot wurde am 23. März in der Festhalle in Oberbruch das 75-jährige Bestehen des Schützenbezirksverbandes Heinsberg gefeiert. Ebenfalls 75 Jahre besteht der Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften. Einen „Tag der Spielmannsmusik“ richtete das Trommler- und Pfeiferkorps am 6. April aus. Anlass hierfür ist die Überreichung der Gemeindestandarte an die Haarener Spielleute. Hans Jakob Classen tritt mit Schreiben vom 22. April von seinem Amt als Vorsitzender der St. Johannes Schützenbruderschaft zurück. Ende Mai wird aus den Reihen des Vorstandes Heinz van Helden zum neuen Brudermeister gewählt. Luftige Kleidung war angesagt beim Aufzug der Schützen anlässlich der Frühkirmes. Die Presse schrieb (Zitat) „Pausenlos knallt die Sonne vom Himmel. 40 Grad werden in vielen Orten erwartet. Rekordsommer.“ Bereits zur diesjährigen Herbstkirmes wurde der neue König ausgeschossen. Der Grund hierfür ist das in 2004 in Haaren stattfindende Bezirksschützenfest. Das neue Königspaar sollte damit schon frühzeitig in die Vorbereitungen für die kommende Feierlichkeiten einbezogen werden. Mit dem 187ten Schuss fiel der Vogel. Manfred Backus konnte nach 2002 nun zum zweiten Mal die Königswürde erringen.

2004

2005

2006

2007

2008

2009

90er Jahre

1990

Jetzt hat die Bruderschaft endlich einen festen Platz für den Vogelschuss: Am 23. März wurde die neue Vogelschussanlage auf dem Schulhof der Hauptschule errichtete. Ein Kranwagen der Firma Baustoffe Schürkens hob den 13 Meter hohen Gittermast auf das vorher in Beton gegossene Fundament. Die Anlage wurde am 28. April von Präses Pfarrer Floracks gesegnet. Sehr erfolgreich bei den Wettbewerben auf Bezirksebene waren wieder einmal unsere Jungschützen. Guido Jörissen wurde im April Bezirksschützenprinz und Frank Beiten am 7. April Gemeindeprinz. Mitglieder des Schützenvorstandes besuchten am 18. Juli im Namen der Bruderschaft Agnes Esser, die mit 99 Jahren älteste Mitbürgerin Haarens und überreichten ein Geschenk der Schützenbruderschaft. Unser Schützenbruder Peter Peetz wurde am 14. November in Heinsberg heimtückisch erschossen.

1991

Überrascht waren die Schützen nicht, dass ihnen für die Jahreshauptversammlung weder Pfarrzentrum noch Selfkanthalle zur Verfügung standen; wir wussten ja „halb Haaren wird restauriert bzw. renoviert“. Dankenswerterweise stellte uns die Gaststätte Krings ihren Saal zur Verfügung. Der sehnlichst erwartete Abendimbiss nach der heiligen Messe musste ins Wasser (Bier) fallen. Drei Schützenbrüder wurden vor Beginn der Versammlung von Bezirksbundesmeister Martin Nießen, dem Präses und dem Vorsitzenden für ihre Verdienste ausgezeichnet: Johann Eißen erhielt Urkunde und Ehrennadel für 60-jährige Mitgliedschaft, Lambert Schmitz für viele Jahre Vorstandsarbeit den Hohen Bruderschaftsorden und Toni Heuter für 15-jährige Mitarbeit im Bezirksvorstand das St. Sebastianus-Ehrenschild. Eine sichere Hand, gute Nerven und das entscheidende Quentchen Glück hatte unser Jungschütze Andreas Wegner beim Bundeswettbewerb in Gütersloh. Mit 27 von 30 möglichen Ringen wurde er im letzten Durchgang Bundesschülerprinz 1991/1992 – ein wahrhaft stolzer Erfolg für den jungen Mann. Die Ehrung für den Bundesschülerprinzen fand anlässlich der Frühkirmes 1992 mit einem großen Schützenaufgebot statt. Erstmalig führte die Schützenbruderschaft am 19. März gemeinsam mit dem Trommlerkorps die monatliche Altpapiersammlung durch. Schützenbruder Josef Lind, Pfarrer in Viersen-Bockert, feierte im März sein Silbernes Priesterjubiläum. Die Schützenbruderschaft mit Trommlerkorps und Musikverein ließen es sich nicht nehmen ihre Aufwartung zu machen. Beim Vogelschuss am 14. April holte erstmalig in unserer langjährigen Geschichte eine Schützenschwester den Holzvogel von der Stange und wurde damit Schützenkönigin für das Jahr 1991 – Rita von Krüchten. Die begehrte Bürgermeister-Ehrenscheibe wurde wieder einmal von einem unserer Jungschützen beim Gemeindeprinzenschießen am 27. April gewonnen: Heinz Schreinemachers wurde mit zehn Ringen Vorsprung Gemeindeprinz im Schützenbezirk Waldfeucht. Ein Erfolgserlebnis bescherte uns auch das Gemeindeschützenfest in Verbindung mit der Frühkirmes vom 22. bis 24. Juni. Alle Veranstaltungen verzeichneten einen Besucheransturm wie seit Jahren nicht mehr. Ein besonderes Erlebnis war wieder die Messfeier am Kirmessonntag am Ursprung Haarens an der „Alten Klus“. Unser Trommlerkorps feierte sein 70-jähriges Bestehen am 5. und 6. Juli mit einem Festabend am Freitag und mit Bühnenspiel und Tanzveranstaltung am Samstag. Die erstmalige Ausrichtung des „Tages der deutschen Einheit“ am 3. Oktober wurde den Haarener Schützen von der Gemeinde Waldfeucht übertragen. Diese Feierstunde soll in Zukunft wechselseitig in allen Orten der Gemeinde Waldfeucht stattfinden.

1992

Anlässlich der Mitgliederversammlung wurden wieder drei verdiente Schützenbrüder durch Bezirksbundesmeister Nießen ausgezeichnet: Vorsitzender Martin Mevissen mit dem St. Sebastianus-Ehrenkreuz und Jakob Peters und Peter van Birgelen mit dem Hohen Bruderschaftsorden. Schon beinahe traditionell sind die Erfolge unserer Jungschützen in den Schießsportabteilungen – auch überregional. So stellte die Haarener Bruderschaft, wie in all den Jahren vorher, mit dem Jungschützen Michael von Krüchten wieder den Gemeindeprinzen; Guido Jörissen wurde in Lieck Bezirksprinz und Carsten Mengler holte, ebenfalls in Lieck den Siegerpokal der Schülerschützen für seine Mannschaft nach Haaren. Wir meinen, Glück allein konnte es nicht sein, dazu gehörte auch eine große Portion Können. Dann schaffte die Erste Mannschaft im April auch noch den Aufstieg in die Diözesanklasse. Für diesen Erfolg wurde sie bei einer kleinen Feier im Schießstand mit einem finanziellen Zuschuss der Gemeinde bedacht, den der stellvertretende Bürgermeister Hubert von Birgelen überreichte. Eine besondere Ehrung wurde unserem Bundesschülerprinzen Andreas Wegner anlässlich der diesjährigen Frühkirmes zuteil. Ihm zu Ehren richtete die Bruderschaft am 19. Juni einen Festabend und am Kirmessonntag ein kleines Schützenfest aus, bei dem hohe Gäste wie der Bundeskönig, der Bundesprinz und Abordnungen des deutschen Schützenbundes sowie Mitglieder des Diözesan- und des Bezirksvorstandes vertreten waren. Die Festgäste spendeten beim Festabend am Freitag die stolze Summe von DM 1075,- für ein Projekt des Schützenbundes „Haus für Bangladesh“ für das der Prinz geworben hatte. Während seines Urlaubs verstarb Bezirksbundesmeister Toni Hennes. Am 24. September wurde er in Laffeld zu Grabe getragen. Abordnungen aller Bruderschaften des Bezirksverbandes erwiesen ihm die letzte Ehre.

1993

Die Jungschützen Frank Schröder, Dirk Hamacher und Gerd Frenken machten im März den Jugendbetreuerschein der sie berechtigt, Jugend- und Schülerschützen bei Ferien- und Freizeitveranstaltungen zu betreuen. Während einer Jungschützenversammlung im März, wurden die neuen geschmackvollen Uniformjacken der Schützenschwestern vorgeführt. Zum 11. Mal war in Schießwettbewerben der Gemeindeprinz ermittelt worden. Zum nunmehr 11. Mal wurde auch diesmal ein Haarener Jungschütze Gemeindeprinz: Heinz Peter Peters erhielt aus der Hand von Bürgermeister Lambert Krekelberg eine schön gestaltete Urkunde in echtem Leder und von seinen Schützenbrüdern donnernden Beifall. Am 1. Juli teilte uns Präses Pfarrer Theo Floracks offiziell mit, dass er Ende September die Pfarrei Haaren verlassen werde. Der übliche Umzug der sogenannten „Montagsgarde“ fand auch zur Herbstkirmes statt. Einem Neubürger, dem die Sache wohl zu laut war, gefiel das gar nicht. Als die 30 jungen Leute an der Wohnung des Jungschützenmeisters diesem ein Ständchen brachten, flog plötzlich ein Blumentopf aus einem Fenster im 2ten Stock und traf genau den Kopf unseres Schützenbruders Klaus C. Klaus wurde ins Krankenhaus transportiert, wo die Verletzung mit einigen Stichen genäht werden musste. Anscheinend hatte er aber einen harten Schädel, denn einige Zeit später sah ich ihn wieder mit der Gruppe durch Haaren ziehen, einen „Turban“ auf dem Kopf und einen Schutzhelm in der Hand. Seit dem 3. Oktober ist die Pfarre Haaren verwaist. Pfarrer Theo Floracks wurde an diesem Tag, nach einem letzten Hochamt um 14.30 Uhr, gegen 16.00 Uhr verabschiedet. Frau Agnes Esser, Schmiedte Niss genannt, älteste Einwohnerin von Haaren und der Gemeinde Waldfeucht verstarb am 18. Oktober im gesegneten Alter von 102 Jahren.

1994

Die Pfarre Haaren brachte wieder einen Neupriester hervor. Am 20. Februar feierte Hans Peter Hawinkels in Haaren seine Primiz. Das brachte die Schützen natürlich auch wieder auf die Beine; selbstverständlich mit allen anderen Ortsvereinen. In der Nacht zum 18. März verstarb unser Jungschütze Hans Peter Peters an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls. Hans Peter Peters war ein engagierter und einsatzfreudiger Jungschütze. Eine große Anzahl Schützen gab ihm am 23. März das letzte Geleit. Knapp 3 Wochen nach dem tödlichen Unfall von „Pitti“, wie er bei seinen Jungschützen genannt wurde, verloren Trommlerkorps und Bruderschaft ein weiteres sehr aktives Mitglied: Im Alter von nur 19 Jahren verstarb das aktive Mitglied im Trommlerkorps Manfred Hauck – ebenfalls an den Folgen eines Verkehrsunfalls. Auch ihm erwiesen viele Schützen die letzte Ehre. Der Königsvogelschuss am 17. April, entwickelte sich Dank der Vorplanung der Jungschützen zu einem kleinen Dorffest. Gegen 14.30 Uhr wurde erstmals der „Prinzenvogelschuss“ durchgeführt. Gegen eine sehr starke Konkurrenz konnte Klaus Czinczoll sich als erster „Vogelprinz“ durchsetzen. Unser neuer Präses, Dr. Werner Rampolt stellte sich am 11. November in Haaren vor. Dr. Rampolt wird die Pfarreien Haaren und Bocket nicht als Pfarrer sondern als Pfarradministrator betreuen. Die offizielle Einführung fand am 18. Dezember mit einem feierlichen Gottesdienst in der Pfarrkirche statt, anschließend war ein kleiner Empfang im Pfarrheim. Beim Landesmusikfest in Erkelenz, erreichte unser Trommler- und Pfeiferkorps einen ersten Rang; das Nachwuchskorps sogar einen ersten Rang mit Belobigung.

1995

Nach langen Wochen der „Notaussiedlung“ ins Pfarrheim, ist die Pfarrkirche ab 15. April, endlich wieder für Gottesdienste geöffnet. Nach einjähriger Unterbrechung, stellt unsere Bruderschaft mit Guido Dohmen wieder den Gemeindeprinz. Angedeutet hatte er es schon lange, aber viele zweifelten seinen Entschluss noch an. Er, das ist unser Vorsitzender Martin Mevissen. Martin gab jetzt offiziell bekannt, dass er anlässlich der Jahreshauptversammlung am 20. Januar 1996 sein Amt endgültig aufgeben werde. Mevissen gehört der St. Johannes Schützenbruderschaft seit 1946 an, war lange Jahre im Vorstand als Geschäftsführer tätig und ist nunmehr 25 Jahre Vorsitzender der Bruderschaft. Er meinte: „Jetzt müssen Jüngere ran!“. Die Feierstunde zum „Tag der Einheit“ fand in diesem Jahr im Nachbardorf Obspringen statt. Eine Abordnung unserer Bruderschaft nahm daran teil.

1996

Präses Dr. Werner Rampolt nahm erstmalig an der Jahreshauptversammlung der Schützen am 20. Januar teil. In seinem wirklich kurzen Grußwort meinte er: „Viele Gesichter sind mir schon bekannt, viele noch nicht, das muss sich schnellstens ändern.“ Nicht in der Tagesordnung vorgesehen, war die hohe Auszeichnung unseres Vorsitzenden Martin Mevissen. Aus der Hand von Bezirksbundesmeister Martin Niessen erhielt er das Schulterband zum St. Sebastianus-Ehrenkreuz, eine der höchsten Auszeichnungen, die der Zentralverband zu vergeben hat. Peter van Birgelen wurde für seine langjährige Vorstandsarbeit mit dem St. Sebastianus-Ehrenkreuz ausgezeichnet. Martin Mevissen wurde bei dieser Gelegenheit einstimmig von der Versammlung zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Schon wieder verlor die Bruderschaft einen sehr engagierten Schützenbruder durch einen Verkehrsunfall. Am 27. April gegen 14.40 Uhr, verunglückte unser Schützenbruder Gerd Frenken mit seinem Motorrad bei Linnich tödlich. Er wurde nur 25 Jahre alt. Frühkirmes vom 21. bis 24. Juni – Feier des 75-jährigen Bestehens des Trommler- und Pfeiferkorps. Anlässlich des gut besuchten Festabends am Freitag, dem 21. Juni, überreichte die Bruderschaft dem Jubelkorps als Dank und Anerkennung ein Xylophon. Die schwarzberockten Schützen erhielten pünktlich zur Kirmes neue Krawatten in Silber mit Schützenemblem. Jeder Träger wurde an den Kosten beteiligt. Beim Gemeindeschützenfest am 25. August in Braunsrath zeichnete stellvertretende Bürgermeisterin Veronika Jansen unseren Gemeindeprinzen Carsten Mengler besonders aus. Völlig überraschend für die Schützen verstarb am 1. September Schützenbruder Hubert Schröders. Über 30 Jahre schritt er dem Trommlerkorps als
Tambourmajor voran. Er gehörte zum Kreis der Ehrenmitglieder der Bruderschaft. Beim morgendlichen Frühschoppen zur Herbstkirmes, sollte er noch eine Ehrenurkunde für 50 jährige Mitgliedschaft in der St. Johannes Schützenbruderschaft erhalten. Am 2. November verstarb ein weiterer Schützenjubilar – Wilhelm Thebrath. Am 1. September wurde er noch für 60-jährige Mitgliedschaft geehrt. Er diente jahrzehntelang der Bruderschaft im Vorstand.

1997

Für ihre über 50-jährige aktive Mitgliedschaft im örtlichen Schützenleben, zeichnete die Bruderschaft acht Schützen im Rahmen des Frühkirmes-Frühschoppen aus. Im Vorgriff auf den 50ten Geburtstag ihres Präses Dr. Rampolt am 15. Juni hat die Bruderschaft am 3. April dem Geburtstagskind im Pfarrgarten einen seltenen Ginkobaum gepflanzt, dieses Gewächs ist ein Zwitter zwischen Nadel- und Blattbaum. 80 Feuerwehrleute waren am 21. August im Einsatz, als gegen 20.30 Uhr nach einer Explosion die Lagerhalle einer Bauunternehmung am Driescher Weg in Brand geriet. Lagerhalle samt Inhalt wurden vollständig zerstört. Haarener Herbstkirmes vom 30. August bis 1. September: Sehr offiziell wurde es am Sonntagmorgen, als im Rahmen eines musikalischen Frühschoppens in der Selfkanthalle die Gemeindestandarte der Spielmannszüge der Gemeinde Waldfeucht an das Haarener Trommler- und Pfeiferkorps verliehen wurde. Diese Standarte, die abwechselnd an die Spielmannszüge der Gemeinde übergeben wird, kam nun schon zum dritten Mal nach Haaren. Am 5. September 1997 verstarb in Kalkutta eine Heilige unserer Zeit. Die ganze Welt trauerte um „Mutter Theresa“. Die Friedensnobelpreisträgerin starb im Alter von 87 Jahren. Sie war der „ENGEL der Kranken und Armen“.

1998

Traditionell hält die Bruderschaft im Januar eines jeden Jahres ihre Mitgliederversammlung beginnend mit einer hl. Messe und gemeinschaftlichen hl. Kommunion. Anschließend trifft man sich im Pfarrheim, wo von fleißigen Helferinnen ein Imbiss gereicht wird. Vor Beginn des offiziellen Teils der diesjährigen Versammlung rief Jungschützenmeister Frank Schröder zu einer Spendenaktion für Polio-geschädigte Kinder in Ghana auf. Die Spendensammlung erbrachte einen Betrag von 414,30 DM. In die Anwesenheitslisten hatten sich 94 Mitglieder eingetragen. Geschäftsführer Wilfried Schröders erwähnte in seinem Jahresrückblick, dass der Bruderschaft in 1997 etwa 330 Mitbürger angehörten, aktive und fördernde. In 1997 fanden 23 neue Mitglieder zur Bruderschaft. 6 traten aus der Bruderschaft aus. Nach 26 Jahren als Kassierer der Bruderschaft legte Jakob Peters sein Amt in jüngere Hände. Seine Schützenbrüder verabschiedeten ihn mit stehenden Ovationen. Seine Gattin Käthe wurde mit einem Blumengebinde bedacht. Peters führte die Kassengeschäfte seit 1972 in hervorragender Weise. Am 23. Februar 1998 verstarb nach kurzer schwerer Krankheit unser Schützenbruder Pfarrer Josef Lind im Alter von nur 58. Jahren. Bereits mit 16 Jahren trat er unserer Bruderschaft bei und blieb ihr bis zuletzt verbunden. Anlässlich des Bezirksschützenfestes 1983 in Haaren, übernahm er bereitwillig die Schirmherrschaft über dieses Schützenfest. Als er 1991 in Viersen-Bockert sein silbernes Priesterjubiläum beging, besuchten zahlreiche Haarener Mitbürger wie auch die Bruderschaft ihren Josef Lind. Beim diesjährigen Gemeindeschützenfest in Waldfeucht am 6. September ehrte Bürgermeister Heinz Krings unsere Schützenschwester Gerda Knoben als Gemeindeprinzessin mit einem Wappenteller. Im November hatte die Bruderschaft einen weiteren Verlust zu beklagen. Am 06.11. verstarb der Ehrenvorsitzende Heinrich Küppers im Alter von 87 Jahren. Küppers gehörte der Bruderschaft seit 1928 an. Von 1936 bis 1967 war er erster Vorsitzender. Ihm wurden für seine Verdienste um das Schützenwesen hohe und höchste Auszeichnungen verliehen. Am 10. November begleiteten ihn seine Schützenbrüder auf seinem letzten Weg.

1999

Jahreshauptversammlung am 9. Januar: Frank Schröder, unser Jungschützenmeister ging auf die Jahresaktivitäten ein. Resümierend meinte er: „Ihr müsst für mehr Nachwuchs sorgen!“ Mit diesem Ausspruch erntete er natürlich große Heiterkeit bei den Jungschützen. Für das Trommlerkorps referierte Markus Nießen, er endete mit einem Kernspruch des Fußballtrainers Trapattoni „ich habe fertig“, er löste damit ebenfalls Lachsalven aus. Am 22. August feierte der Haarener Missionar Pater Franz Houben in seiner Heimatpfarrkirche sein silbernes Priesterjubiläum. 3. bis 6. September. 250 Jahre St Johannes Schützenbruderschaft Haaren. Die Festlichkeiten begannen am Freitag, den 3. September mit einem Festabend in der Selfkanthalle, von Musikverein, Trommlerkorps, Kirchenchor und Männergesangsverein musikalisch umrahmt. Diese Vereine waren es dann auch, die gegen 22.00 Uhr den großen Zapfenstreich aufführten. Mitbeteiligt waren noch Feuerwehr und Schützenoffiziere. Bezirksbundesmeister Martin Niessen zeichnete mehrere verdiente Schützenbrüder aus. Der Sonntag begann mit einem Gottesdienst in der Pfarrkirche, zelebriert von Weihbischof Dr. Gerd Dicke; assistiert von Pater Franz Houben, dem ehemaligen Pfarrer von Haaren, Drs. G. Rottink und dem Bezirkspräses der Schützen Bernd Bartel. Der Grund für dieses große Priesteraufgebot war die Erhebung Haarens zur selbständigen Pfarrei vor 195 Jahren und die Kirchenerrichtung vor 175 Jahren. Der Sonntagnachmittag stand dann ganz im Zeichen der Schützen. 17 Gastbruderschaften gaben der Jubiläumsbruderschaft die Ehre.

80er Jahre

1980

Der übliche jährliche Betrieb hielt auch in diesem Jahr Vorstand und Schützen auf Trab. Die örtlichen Veranstaltungen mussten geplant und mit den überörtlichen koordiniert werden. Im Mittelpunkt steht die Vorbereitung des Bezirksschützenfestes 1983 in Haaren. Die St. Martinsfeier mit Fackelzug und Kinderbescherung wird schon seit jeher von den Schützen getragen – musikalisch und sicherheitstechnisch unterstützt von Trommlerkorps, Musikverein, Feuerwehr und DRK. Erstmals wurden in diesem Jahr 37 über 80 Jahre alte Mitbürger besucht und mit einer Martinsgabe bedacht.

1981

Unser Trommlerkorps feierte vom 30. April bis 3. Mai sein 60-jähriges Bestehen. Mit dem „Bunten Abend“ am 24. Oktober in der Selfkanthalle landete die Bruderschaft einen guten Treffer – ein guter Grund für eine Wiederholung im nächsten Jahr. Erstmals wurde eine Frau Schützenprinzessin: Hildegard Czinczoll gelang es als Schützenschwester diesen Titel zu erringen.

1982

Am 8. September verstarb unser beliebter und als eines der letzten Originale der Bruderschaft bekannter Schützenbruder Josef Schmitz. An den Feierlichkeiten zum goldenen Ordensjubiläum unserer Krankenschwester Vincentina beteiligte sich auch die Bruderschaft. Pfarrer August Brandt verbringt in Haaren seit einigen Jahren seinen Ruhestand. Am 13. August konnte er in seinem Wohnsitz im Paulisweg sein 60-jähriges Priesterjubiläum begehen. Mit allen Ortsvereinen machte auch die Bruderschaft ihre Aufwartung.

1983

Um den Schießsport in der Gemeinde Walfeucht attraktiver zu machen hat Bürgermeister Hans Naber eine aus massivem Eichenholz gefertigte Ehrenscheibe für Gemeindeprinzen gestiftet. Den Wettbewerb am 7. Mai in Bocket gewann unser Jungschütze Willi Beiten. Man möge mir verzeihen, wenn ich jetzt etwas euphorisch werde, aber ein Fest der Superlative wurde das große Bezirksschützenfest, das die Bruderschaft im Rahmen der Frühkirmes vom 24. bis 27. Juni ausrichten durfte. Sei es der Heimatabend am Freitag mit dem Festredner Pfarrer Josef Lind, den musizierenden Ortsvereinen, den Laienkünstlern, der jungen Majorettengruppe oder die Solistinnen des Haarener Kirchenchores, sie alle rissen die Zuhörer zu Beifallsstürmen hin. Zum „Großen Zapfenstreich“ vereinigten sich zum Schluss Trommlerkorps, Musikverein, Kirchenchor und Männergesangverein. Voller Stolz trug Vorsitzender Martin Mevissen beim Festzug am Sonntag die ihm beim Heimatabend verliehene neue Präsidentenkette. St. Johannes belohnte Schützen und viele hundert Zuschauer mit strahlendem Sonnenschein und hochsommerlichen Temperaturen, die die Schützen im großartigen Umzug so richtig zum Schwitzen brachten. Unser Königspaar Hubert Blank und Ria Sonntag, nahm mit allen Königs- und Ehrengästen die Ehrungen beim Vorbeimarsch der Gastbruderschaften entgegen. Es war ein Fest, an das man sich auch in 20 Jahren noch gern erinnern wird.

1984

Am 21. April wurde auf dem Schießstand in Haaren wieder der Gemeindeprinz ermittelt. Bürgermeister Hans Naber, der den Wettkampf vor einem Jahr ins Leben gerufen hatte, stiftete wieder einen echt bayrischen „Schießteller“. Nach Beendigung des Schießens dann die Überraschung: Die einzige weibliche Teilnehmerin am Wettbewerb, unsere Schützenschwester Annemie Sontag, hatte mit 128 Ringen das beste Schießergebnis erzielt. Am 1. Mai wurde der neu gestaltete Marktplatz mit einem großen Fest eingeweiht. Mit zahlreichen Darbietungen der Ortsvereine wurde die Einweihungszeremonie umrahmt.

1985

Am 27. April konnte endlich unser Kleinkaliberschießstand eingeweiht werden. Im Rahmen einer Feierstunde nahm unser Präses Pfarrer Rottink die Einweihung vor – er versuchte sich auch sofort als „Scharfschütze“. Gleichzeitig wurde das zehnjährige Bestehen des Luftgewehrschießstandes mit einem eine Woche dauernden Pokalschießen begangen. Mit vielen hundert Gästen wurde das Gemeindeschützenfest am 23. Juni begangen. Im Blickpunkt stand dabei das Königspaar Paul und Marianne Geiser, dass bei dieser Gelegenheit seinen ersten Auftritt absolvierte. Große Beachtung fand auch unser Jungschütze Josef Fuchs, der die Gemeindeprinzenwürde erringen konnte und von Hans Naber mit der Bürgermeister-Ehrenscheibe ausgezeichnet wurde. Am Sonntag dem 18. August nahm unser langjähriger Präses Pfarrer Drs. Gerard Rottink Abschied von seiner Pfarrgemeinde. Von der Bruderschaft erhielt er als Abschiedsgeschenk einen wertvollen Zinnteller mit Widmung. Im September gab es einen Schießwettbewerb zwischen Gemeinderatsmitgliedern, Bezirks- und Schützenvorstand. Das Endergebnis wird hier höflichst verschwiegen. Zu einem Freudentag für die ganze Gemeinde gestaltete sich die Einführungsfeier für unseren neuen Pfarrer und Präses Theo Floracks am 24. November.

1986

Auf dem Schießstand der St. Martini Schützen Lieck errang unser Schülerschütze Frank Beiten am 5. April die Bezirksschülerprinzenwürde. Anlässlich des Frühschoppens zur Frühkirmes am 22. Juni wurden 13 Mitglieder des Trommler- und Pfeiferkorps mit dem Silbernen Verdienstkreuz des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften ausgezeichnet. Diese Frühkirmes wurde von einer fast unerträglichen Hitzewelle beeinträchtigt. Ein tragischer Unfall am Sonntag, 22. Juni, überschattete die Kirmesfeierlichkeiten: Ein Kind wurde am Marktplatz von einem Pkw angefahren und schwer verletzt. Segnung des neuen Königssilbers in der Kirche: Nach der Segnung überreichte Präses Pfarrer Theo Floracks das Silber an den amtierenden Schützenkönig Peter Jörissen. Erstmalig wurde es dann bei den nachfolgenden Festzügen vom König getragen. Die erste Silberplatte zeigt, schön eingraviert: links den heiligen Johannes und rechts die Alte Klus. Eine Platte blieb frei, um nachfolgenden Königspaaren die Möglichkeit zu geben, sich zu verewigen. Auf einstimmigem Beschluss des Vorstandes wurden für die Ausschmückung des Altarraumes unserer Pfarrkirche einige Teppichläufer gestiftet. Am 7. Juli verließen Oberin Schwester Vincentina und Schwester Scholastika, die „guten Engel von Haaren“, nach mehr als 30-jähriger Tätigkeit unseren Ort.

1987

Sein Eisernes Priesterjubiläum konnte Pfarrer i.R. August Brandt am 6. September begehen. 65 Jahre im Dienst der Kirche sind wohl wenigen vergönnt. Die Pfarrgemeinde und alle Ortsvereine ehrten ihn mit einer erhebenden Feier. Wie schon in den vergangenen Jahren, führten auch in diesem Jahr die Schützen die Martinskleidersammlung der Caritas durch. Paul Geiser und Leo Küppers stellten die dafür erforderlichen Transportfahrzeuge kostenlos zur Verfügung.

1988

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im März dieses Jahres wurde die Erhöhung der Mitgliedsbeiträge beschlossen. Die Versammlung kam überein, den Beitrag generell mit DM 10,- festzusetzen. Der Erhöhungsbetrag soll ausschließlich dem jeweiligen Schützenkönig zugute kommen. Bilderbuchwetter herrschte anlässlich der Frühkirmes. Die Drohung unseres Präses, sollte unser Pfarrpatron es regnen lassen, würden nur noch zwei Strophen des Johannesliedes gesungen, zeigte anscheinend Wirkung.

1989

Am 11. Februar wurde die alte Vogelstange abmontiert. Die Anlage entsprach nicht mehr den baupolizeilichen Vorschriften. Eine neue Anlage mit „Zugvorrichtung“ wurde bereits in Auftrag gegeben. Frank Beiten wurde im Dremmener Schießstand Bezirksprinz; Carsten Eisen wurde Zweiter beim Bezirksschülerprinzenschießen. Am 5. Mai 1989 verstarb im Klinikum in Aachen die Gattin unseres Ersten Vorsitzenden Martin Mevissen, Frau Käthe Mevissen, an den Folgen eines tragischen Verkehrsunfalls. Käthe Mevissen war eine unermüdliche Stütze der St. Johannes Schützenbruderschaft. Für die Bruderschaft ist ihr Tod ein nicht zu ersetzender Verlust. Die scheußliche Mauer, die die Deutschen viele Jahre trennte, ist endlich gefallen. Jubelfeiern und große Hoffnungen in beiden deutschen Staaten, hat die DDR mit der Öffnung ihrer Grenzen am 9. November ausgelöst. Ganz plötzlich und unerwartet verstarb am 20.11. der allseits sehr beliebte Pfarrer von Bocket und langjähriger Bezirkspräses der Schützen im Bezirksverband Heinsberg: Johannes Franßen. Alle Bruderschaften des Bezirksverbandes begleiteten ihn am 25. November auf seinem letzten Weg.

70er Jahre

1970

Beim Vogelschuss am 18. Mai, errang nach kurzem Ringen und gegen eine starke Konkurrenz Vorsitzender Martin Mevissen die Königswürde. Das vorhergegangene Prinzenschießen konnte Heinz van Helden für sich entscheiden. Aus Anlass des diesjährigen Oktoberfestes, fand wieder ein Umzug durch Haaren unter dem Motto „Wie es früher war“ statt. Das Königspaar Martin und Käthe Mevissen begleitete in einem mit Girlanden geschmückten Landauer den Umzug.

1971

Die Frühkirmes wurde zum Anlass genommen, fünf altgediente Jubilare und vier verdienstvolle Schützen zu ehren. Bei der Frühkirmes konnte unser Trommler- und Pfeiferkorps sein 50-jähriges Bestehen feiern. Alle Festveranstaltungen waren zu dieser Zeit noch sehr gut besucht.

1972

Heinrich Peters von der Klus errang beim Königsvogelschuss am 19. April zum zweiten Male die Königswürde. Mit seiner Gattin repräsentiert er für ein Jahr die Bruderschaft.

1973

In Verbindung mit der Frühkirmes wurde in Haaren das sogenannte Gemeindeschützenfest gefeiert. Daran nehmen alle Bruderschaften des Verwaltungsbezirkes Waldfeucht teil, d.h. sechs Bruderschaften. Beim Frühschoppen am Kirmesmontag waren wieder Ehrungen angesagt. Matthias von Helden, Leonhard Krings und Wilhelm Thissen gehören der Bruderschaft 75 Jahre an! Sie wurden mit Urkunde und Plakette ausgezeichnet. Matthias von Helden zudem mit dem Hohen Bruderschaftsorden. Für 60-jährige Mitgliedschaft erhielten Plakette und Urkunde: Peter Jörissen, Josef Schröders, Josef Sonntag, Josef Woltery, Josef von Krüchten und Jakob Schröders. Mit Plakette und Urkunde für 50-jährige Mitgliedschaft wurde Wilhelm von den Driesch geehrt. Nachmittags, nach Festzug und Parade, wies Pfarrer Rottink darauf hin, dass gerade die Treue zu den Vereinen in unserer Zeit sehr wertvoll sei. Er stellte die Jubilare als leuchtendes Beispiel hin und appellierte an die Schützenbrüder, dass auch sie zu den Schützenidealen für Glaube, Sitte und Heimat stehen sollten. Unser diesjähriger Schützenkönig Arnold Schröders hatte die Dekanatskönigswürde errungen. Anlässlich des Dekanatsschützenfestes in Heinsberg wurde er offiziell einem großen Publikum vorgestellt.

1974

Die Sicherheitsvorschriften für „Vogelschießstände“ wurden erheblich verschärft. Eine Kommission, bestehend aus Vertretern des Bezirksvorstandes und eines Schießsachverständigen der Polizei begutachteten den derzeitigen Schießstand. Nachdem einige Mängel beseitigt waren, wurde er für den Vogelschuss freigegeben. Und wieder wurde ein Sohn unserer Pfarrgemeinde zum Priester geweiht. Am 26. Mai feierte Pater Franz Houben seine Primiz in seinem Heimatdorf. Auch Pater Franz Houben ist seit vielen Jahren Mitglied der St. Johannes Schützenbruderschaft. Parallel zum Gemeindeschützenfest in Bocket fand am 14. Juli das Diözesanprinzenschießen in Korschenbroich statt. Zur großen Freude unserer Bruderschaft errang hier unser Schützenbruder Josef Schmitz die Diözesanprinzenwürde mit einem Ergebnis von 30 Ringen bei 30 Möglichen. 25. August – Ordensjubiläum der Schwester Vincentina. Eine Abordnung der Bruderschaft überreichte bei der Gratulationscour ein Präsent. Am 8. September verabschiedete sich Pater Franz Houben von seinem Heimatort. Die Bruderschaft und alle Ortsvereine sagten Lebewohl. Eine Delegation unserer Bruderschaft beteiligte sich am Bundeskönigs- und -Prinzenschießen in Coesfeld. Wir waren tief betroffen, als die Kunde eintraf, unsere Abordnung sei auf dem Heimweg unverschuldet in einen Unfall verwickelt worden. Alle Autoinsassen waren mehr oder weniger schwer verletzt worden.

1975

Endgültig wurde am 9. März vom Vorstand der Beschluss gefasst, den Bau eines Schießstandes in Angriff zu nehmen. Die Eiserne Hochzeit feiern zu können, ist sicherlich wenigen Menschen beschieden. Am 11. November wurde diese Gnade den Eheleuten Jacobs im Ortsteil Haas zuteil. Eine Abordnung der Bruderschaft gratulierte im Namen aller Ortsvereine. Am 7. Dezember fand die Eröffnung des neuen Schießstandes in der Haarener Straße 177 statt. Der Schießstand wurde errichtet in der ehemaligen Scheune des Landwirtes Jakob von Krüchten. Einige hundert Besucher überzeugten sich am „Tag der offenen Tür“, dass hier eine wirklich schöne Anlage geschaffen wurde und das alles in Eigenleistung; Vorsitzender Martin Mevissen fand herzliche Dankesworte für alle diejenigen, die zum Gelingen des Vorhabens beigetragen haben.

1976

Zu einem geselligen Wettstreit trafen sich die Mitglieder des Rates der Gemeinde Waldfeucht und Mitglieder des Bezirksverbandes der Schützen am 10. Januar zu einem Schießwettkampf. Als Ausdruck der Hochachtung für die aufgebrachte Arbeits- und Opferbereitschaft der Erbauer, wurde spontan dieser Schießwettkampf beschlossen. Der Reinerlös kommt wohltätigen Zwecken zu Gute. Den Wettbewerb konnten trotz ziemlich viel „Zielwasser“ die Schützen mit 415 zu 318 Ringen für sich entscheiden; DM 300,- wurden an das Kinderheim in Waldfeucht gespendet. Am 2. März verstarb in Rath-Anhoven unser ehemaliger Präses Pater van Kempen. Eine große Anzahl Schützen aus Haaren erwiesen ihm die letzte Ehre. Am 3. April verstarb der Schützenbruder Lambert von Birgelen. Mehrere von ihm gemalte Fahnen werden uns immer an ihn erinnern. Am 11. April kam Schützenbruder Peter Heinen bei einem Verkehrsunfall ums Leben; ein immer fröhlicher Jungschütze ging mit ihm von uns.

1977

Hitzige Diskussionen gab es anlässlich der Jahreshauptversammlung über die Vorschläge des Vorstandes, die Beiträge zu erhöhen und dem Wunsch des Musikvereins, die Kirmesaufzüge zu verkürzen. Beide Diskussionspunkte wurden schließlich zur endgültigen Entscheidung an den Vorstand verwiesen. Eine Ehrung besonderer Art wurde Tambourmajor Hubert Schröders am 23. Januar zuteil. Er wurde für 25-jährige Tätigkeit in Bruderschaft und Trommlerkorps mit einer Urkunde und einem Pokal geehrt. 25. Februar – Abstimmung im Vorstand zwecks „Veränderung“ der Kirmesaufzüge. Der komplette Vorstand – 12 Mitglieder – war anwesend. Neun Vorstandsmitglieder stimmten mit ja, drei stimmten mit nein. Der Punkt „Beitragserhöhung“ wurde vorläufig zurückgestellt. Unser Jungschütze Peter Strauch konnte am 7. Mai in Lieck beim Bezirksprinzenschießen mit der Ringzahl 27 den Titel Bezirksprinz erringen. Schützenkönig Willi von Birgelen war in Kempen beim Bezirkskönigsschießen von elf Teilnehmern bester Schütze. Er holte damit zum wiederholten Male, den Titel „Bezirkskönig“ nach Haaren.

1978

Jungschütze Willi Beiten, 17 Jahre alt und Mitglied unserer Bruderschaft, wurde Bundesprinz – der erste im Schützenbezirk Heinsberg. Er errang diesen außerordentlichen Erfolg mit 28 Ringen von 30 Möglichen beim diesjährigen Bundesschießen in Köln gegen die Konkurrenz von 34 Mitbewerbern. Am 10. Januar erhielt die Bruderschaft von der Gemeinde Waldfeucht die Erlaubnis, auf dem Pausenhof der Hauptschule Haaren eine Vogelschussanlage zu erstellen. Pfarrfest in der Pfarrgemeinde Haaren am 17. September. Der Verkauf von Erbsensuppe durch Mitglieder der Bruderschaft erbrachte wie in den vergangenen Jahren wieder einen ansehnlichen Betrag für die Aufgaben der Kirchengemeinde. Ein Wort der Anerkennung verdient unser Trommlerkorps. Beim Wertungsspiel am 7. Mai in Effeld errangen die Spielleute den Ersten Rang mit Auszeichnung in der Mittelstufe.

1979

Zum wiederholten Male wurde ein „Attentat“ auf unseren auf dem Marktplatz errichteten Maibaum verübt. Diesmal wurden die Täter, die von außerhalb kamen, erwischt! Ein Gutes hatte die Sache, wir kommen auf elegante und billige Art zu einem neuen Maibaum. 22. Juni, Festabend zu Ehren unseres Bundesprinzen Willi Beiten. In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste überreichte Vorsitzender Martin Mevissen einen von der Bruderschaft gestifteten Pokal. Verbunden mit der Frühkirmes feierte die Bruderschaft das Gemeindeschützenfest. Insgesamt waren zwölf Gastbruderschaften der Einladung gefolgt, galt es doch unseren Bundesprinzen besonders zu ehren. Dazu kam noch die Partnerschaftsbesiegelung mit der vierten Batterie der Bundeswehr aus Niederheid. Eine Abordnung dieser Einheit nahm dann auch an der Gedenkfeier zum Volkstrauertag teil.

60er Jahre

1961

Anlässlich der Frühkirmes 1961 wurde am Fest des heiligen Johannes die von Küster Lambert von Birgelen neugeschaffene Schützenfahne im feierlichen Hochamte geweiht. Wie schon seit vielen Jahren üblich hatte die Bruderschaft die St. Martinsfeier übernommen. Erstmals veranstalteten die Schützen einen „St. Martinsball“, der allerdings keinen großen Anklang fand. Damit war diese Idee gestorben.

1962

Schon im Januar des Folgejahres wurde die Vorbereitung des Dekanatsschützenfestes 1963 in Angriff genommen. Dazu wurde der Vorstand um sechs Mitglieder erweitert. Unser Präses Arnold Esser trat am 1. April in den Ruhestand. Am 26. August wurde unser neuer Pfarrer Drs. Reiner van Kempen in sein Amt eingeführt. Bei der Parade zur Herbstkirmes präsentierten ihn die Schützen als ihren neuen Präses. Bei dieser Vorstellung war auch unser alter Präses Pfarrer Lennards zugegen und bekundete damit seine Verbundenheit zu Haaren. Am 13. September 1962 verstarb völlig unerwartet Pfarrer i.R. Lennards. Er wurde unter großer Anteilnahme der Bevölkerung und insbesondere der Schützenbruderschaft in Haaren beerdigt.

1963

Trauer und Freude liegen bekanntlich nah zusammen. Es galt das Dekanatsschützenfest 1963 vorzubereiten. Als Termin wurde der 6. bis 9. Juli genannt und die Frühkirmes, die um 14 Tage verschoben wurde, mit dem Schützenfest verbunden. Es würde den Rahmen sprengen, alle Höhepunkte des Dekanatsschützenfestes aufzuzählen; eines aber ist sicher, es wurde ein grandioser Erfolg. Die neue Fahne, wunderbar gestickt von der vorjährigen Königin Marlies von den Driesch, wurde im feierlichen Hochamt geweiht. Geteilte Freude herrschte bei den Selfkäntern, als am 1. August 1963 die „Rückgliederung“ des Selfkantes in den Kreis Geilenkirchen vollzogen wurde und damit die hiesigen Bruderschaften wieder freien, unkontrollierten Zugang zu den Schützenbrüdern dieser Region bekamen.

1964

Schweren Herzens entschloss sich die Generalversammlung der Schützen im Jahre 1964 den Kirmesdienstag abzuschaffen, da er für die Bruderschaft finanziell nicht mehr tragbar war. Ein Novum in der Geschichte der Bruderschaft war 1964 zu verzeichnen. Der beim Vogelschuss ermittelte Schützenkönig erklärte am Tag vor Fronleichnam, er wolle nichts mehr mit der Bruderschaft zu tun haben. Gründe hierfür wurden nicht genannt. Der Vorstand beschloss umgehend, das Königssilber einzuholen und den Schützen aus der Bruderschaft auszuschließen. Da die Fronleichnamsprozession wegen sehr schlechter Witterung ausfiel, traf sich der Vorstand nach dem Hochamt zu einer Krisensitzung. Es wurde beschlossen, den Königsvogel erneut zu schießen. Umgehend ging man an die Ausführung: Eine Holzstange wurde aufgestellt, ein Zigarrenkistendeckel darauf genagelt und los ging der Wettbewerb. Unter reger Beteiligung der Schützen errang Heinrich Peters von der Klus die Königswürde. Vorstand und Bruderschaft waren damit einiger Sorgen ledig.

1965

Im Oktober 1965 wurde eine neue Idee geboren: das Haarener Oktoberfest. Karnevalsverein, Musikverein und Schützenbruderschaft taten sich zusammen und hoben mit Unterstützung der damaligen Westmarkbrauerei das bis heute sehr erfolgreich funktionierende und weit über die Grenzen unserer Region bekannte „Haarener Oktoberfest“ aus der Taufe. Wir erinnern uns dabei besonders gern an die prächtigen Oktoberfestumzüge in den ersten Jahren.

1966

Ein herausragendes Ereignis im Jahre 1966 war die Primiz unseres Schützenbruders Josef Lind im März. Nach 31 Jahren war es der Pfarrei Haaren wieder vergönnt, einen Neupriester hervorgebracht zu haben. Dieses Ereignis wurde in gebührender Weise festlich begangen. Im Oktober diesen Jahres konnte unser Präses Drs. Reiner van Kempen in unserer Pfarre sein goldenes Priesterjubiläum feiern. Wegen eines stark einsetzenden Regens musste die dörfliche Feier in der Kirche gehalten werden.

1967

Das Schützenjahr 1967 wurde eingeleitet mit der Jahreshauptversammlung im Januar. Anlässlich der üblichen Vorstandswahlen legte der langjährige Vorsitzende Heinrich Küppers aus gesundheitlichen Gründen sein Amt nieder. Nachfolger im Amt wurde der bisherige Geschäftsführer Martin Mevissen. Heinrich Küppers wurde einstimmig zum Ehrenvorsitzenden ernannt.

1968

Die Zeiten ändern sich. Ein Schlagwort, das eigentlich keine Berechtigung hat. Nicht die Zeiten, sondern die Menschen ändern sich. Die Besuche der Kirmestage: Montag und Dienstag, wenn das Fest des hl. Johannes – 24. Juni – auf einen Mittwoch fiel auch noch ein vierter Kirmestag, wurden immer weniger; die Leute mussten arbeiten. Der Vorstand trug diesem Umstand aus finanziellen Gründen Rechnung. Die Mitgliederversammlung 1968 beschloss mit Stimmenmehrheit, Früh- und Herbstkirmes Samstag, Sonntag und Montag zu feiern.

1969

Zum ersten Mal gab es ein sogenanntes Prinzenschießen auf den Holzvogel. Der Jungschütze Hermann Schröders wurde erster Prinz der Bruderschaft. Am 3. August wurde auf dem Sportplatz an der Rother Straße ein Wohltätigkeitsfest unter dem Motto „Aktion Lebenshilfe“ veranstaltet. Bei einem zu diesem Zweck veranstalteten Fußballturnier besiegte der Schützenvorstand den Elferrat mit 5:1 Toren. Anlässlich der Frühkirmes, nach dem sonntäglichen Vorbeimarsch am Pfarrjugendheim verabschiedete sich Präses Reiner van Kempen von der Bruderschaft und den Pfarrangehörigen; er verlässt Haaren. Am 31. August, nach dem Festzug, stellte Vorsitzender Mevissen Pfarrer Drs. Gerard Rottink als neuen Präses der Bruderschaft den Schützen und den Festgästen vor.